Die Eyth'schen Ahnen



Geburtshaus Max Eyths in Kirchheim/Teck (Skizze von Max Eyth)

Den Bergmann oder Tuchmacher Christoph Eyth, der um 1550 in Freundenstadt lebte, kann man als Stammvater, des in Süddeutschland weit verbreiteten Geschlechts bezeichnen.

 

Es zeichnen sich acht Stammlinien ab , die Freudenstadter, Tübinger, Alpirsbacher, Schiltacher/Karlsruher, Heilbronner, Vaihinger, Karlsruher/Baden-Badener und die Bregenzer. Diesen Stammlinien anverwandte Familien sind, Conz, Kittel, Lodholz, Maier, Otto, Schüßler und Wenz.

 

Die Verbreitung des Namens Eyth ist nicht mehr groß und droht sogar in Württemberg, wo der Stammsitz des Geschlechts sich befindet, nach und nach zu verschwinden. Die Glanzzeit des Geschlechts war das 19. Jahrhundert in dem auch Max Eyth lebte. Man kann aber nicht behaupten, dass die Familie im Dunkel der großen Masse verschwunden ist und keine hervortretenden Männer und Frauen mehr hervorgebracht hat, denn es befinden sich Lehrer, Pfarrer, Ärzte, Techniker, eine bekannte Malerin, eine Pianistin, ein Geigenspieler sowie eine Kunstgewerblerin und eine größere Zahl von Kaufleuten, Juristen, Angestellte und Schriftsteller verschiedenster Art, unter ihnen.

 

Christoph Eyth um 1550, Tuchmacher oder Bergmann in Freudenstadt
Jakob Eyth um 1603, Zeug- / Tuchmacher in Freudenstadt
Matthias Eyth um 1639, Kübler in Freudenstadt
Johann David Eyth um 1675, Küfer in Freudenstadt
Antony Eyth 1700, Herrschaftsküfer in Freudenstadt
Johann Gottfried Eyth 1725, Pfleghofküfer in Tübingen
Johann Friedrich Eyth 1755, Kürschnerobermeister in Tübingen
Friedrich Gottlieb Eyth 1785, Professor in Heilbronn
Eduard Eyth 1809, Ephorus in Blaubeuren und Julie geb. Capoll 1816
Eduard Friedrich Maximilian Eyth geb. 6. Mai 1836, gest. 25. August 1906